Pure farming 2018: erste previews zur neuen landwirtschafts-simulation!

Publisher Techland und Entwicklerstudio Ice Flames kündigten bereits vor Jahren ihre erste eigene Landwirtschafts-Simulation namens „Pure Farming 2018“ an. Nach einer Releaseverschiebung, diversen Messeauftritten und einer breit angelegten Marketingkampagne steht nun der Release des Spiels am 13. März vor der Tür. Während es bislang keine Reviews zum Spiel gibt, geben erste Preview-Videos auf Youtuber immerhin einen vorläufigen Eindruck vom Spiel. 

Konsens der Youtuber: Pure Farming 2018 ist gar nicht übel. In den letzten Jahren versuchten zahlreiche Publisher mit eigenen Produktion am Siegeszug des Landwirtschafts-Simulators zu partizipieren. Dabei fehlte es oft an Budget, Know-how und an dem Willen, etwas neues zu kreieren. Scheinbar witterten viele Entwickler die schnelle Mark und produzierten oft einen Landwirtschafts-Simulator mit einigermaßen schlecht kopierten Menüs, einem wesentlich geringeren Fuhrpark, wenigen eigenen Ideen und keinen oder wenigen Lizenzen. Und jeder einzelne dieser Titel scheiterte auf dem Markt kläglich.
Dass es auch anders geht, beweisen seit einigen Monaten Masterbrain Bytes – die Entwickler von Cattle and Crops – und jetzt auch Ice Flames mit Pure Farming. Pure Farming 2018 ist nämlich weitaus mehr als nur ein schlecht kopierter Landwirtschafts-Simulator. Die Previews offenbaren bereits viele Schwächen des Spiels, Pure Farming hat allerdings auch stärken. So grenzt man sich beispielsweise bewusst vom Marktführer ab, indem man dem Spieler in Pure Farming mehrere Maps auf unterschiedlichen Kontinenten zur Auswahl gibt. Der Spieler kann zwischen den Standorten Japan, Kolumbien, Montana und Italien wählen. Vorbesteller erhalten dazu noch eine Deutschland-Karte. Jede Karte bringt ihre eigenen Fruchtsorten und damit auch speziellen Maschinen mit. In Japan lassen sich beispielsweise Reis und Kirschen anpflanzen und ernten, in Montana Getreide, in Deutschland Raps, in Italien Weintrauben und Oliven und in Kolumbien Kaffee und industrieller Hanf. Überdies wartet Pure Farming mit einem nicht so kleinen Fuhrpark auf. Auf der Website zum Spiel werden immerhin 21 Fahrzeuge angegeben von namhaften Marken wie Landini, DAF, Kärcher, Lindner, Zetor, Mitsubishi, McCormick, Gregoire und weiteren. Das ist natürlich absolut nichts verglichen mit dem Fuhrpark des Marktführers, aber es reicht für einen soliden Start eines Spiels.
Entscheiden kann der Spieler sich zwischen drei Spielmodi: Dem freien Spiel, dem Modus „Mein erster Bauernhof“ mit Story und dem Herausforderungen-Modus. Letzterer Modus bietet spektakuläre Beschreibungstexte, die sich während es Spielens der einzelnen Missionen dann aber als relativ reißerisch entpuppen – denn von einem drohenden Feuer im Dschungel oder ähnlichen angepriesenen Dingen ist bei den Missionen nichts zu merken. Die eignen sich gut, um die einzelnen Maschinen, die man im freien Spiel noch nicht besitzt, einmal auszuprobieren, ansonsten sind sie aber durch immer wieder gleiche Arbeiten weitgehend gähnend langweilig – mit Ausnahme von immerhin ein, zwei Missionen, die ein engeres Zeitlimit haben.
Was Pure Farming 2018 aber gut kann, sind Statistiken. Davon gibt es in den Menü erstaunlich detaillierte Ansichten, die offenbaren, dass einen das Spiel durch gut gestaltete, übersichtliche Tabellen geschickt durch die einzelnen Bereiche (etwa die Energiegewinnung) navigiert und auf Missstände bei Versorgung oder Effizienz aufmerksam macht.

Soweit ein erster Eindruck der Previews – ein Review lässt sich aufgrund des noch nicht finalen Standes des Spiels bislang nicht erstellen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*